Sorglosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSorg-lo-sig-keit
Wortzerlegungsorglos-igkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiel:
Sie freute sich mit der Sorglosigkeit ihrer sechzehn Jahre über das Ereignis [ZahnFrau Sixta95]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
  • Jugendtorheit · jugendlicher Leichtsinn  ●  ↗Jugendsünde  Hauptform · ich war jung und brauchte das Geld  ugs., Spruch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei der Tour wird man sich diese Sorglosigkeit kaum leisten können.
Der Tagesspiegel, 17.06.2001
Wir können uns keine Sorglosigkeit leisten, wir können nicht glauben, daß sich alles schon irgendwie einrenken werde.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]
Die Wendung wird oft bedauernd in Hinblick auf Kinder gebraucht, die frühzeitig das Spiel mit Arbeit, die Sorglosigkeit mit Leid und Not vertauschen müssen.
Röhrich, Lutz: ernst, Ernst. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20318
Aber durchflogen ist im Nu die winzige Spanne heiterer Sorglosigkeit, und schon entgleitet er deinen Augen, aus dem Winter zurückkehrend in den Winter.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 28921
Die allzugroße Sorglosigkeit österreichischer Künstler ist in längerem Umgang auf die Dauer nicht leicht erträglich.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„Sorglosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sorglosigkeit>, abgerufen am 20.04.2019.

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