Sorgenkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSor-gen-kind
WortzerlegungSorgeKind
eWDG, 1976

Bedeutung

jmd., um den man sich immer Sorgen machen muss
Beispiel:
der älteste Sohn war und blieb das Sorgenkind der Familie
übertragen
Beispiel:
die Wasserversorgung dieser Stadt, bisher ein Sorgenkind, wurde durch den Talsperrenbau gesichert

Thesaurus

Synonymgruppe
Problemkind · Sorgenkind
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktion Autobauer Bildungssystem Branche Euro-Zone Eurozone Hoffnungsträger Konzern Liebling Musterknabe Musterschüler Schuldenkrise Siemens-Konzern Sparte Stadtplaner Verbrauchermarkt Verkehrstechnik Weltwirtschaft Wunderkind besonder bleiben chronisch einstig entpuppen ewig geliebt langjährig mausern mutieren nachbleiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sorgenkind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zahl der Sorgenkinder ist eher größer als kleiner geworden.
Die Zeit, 04.09.2013 (online)
Allerdings kam bei allem Lob auch ein Sorgenkind zur Sprache.
Der Tagesspiegel, 05.09.2000
Ich bin und bleibe nun mal ein Sorgenkind des Lebens.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 410
Der schwarze Markt ist eigentlich hier unser Sorgenkind in der Stadt.
o. A.: Rechenschaftsbericht an Reichsminister Rosenberg in Kiew, 06.06.1943
Er erhielt den Namen Gotthold Ephraim und wurde das Sorgenkind seines strenggläubigen Vaters.
Neue deutsche Literatur, 1954, Nr. 1, Bd. 2
Zitationshilfe
„Sorgenkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sorgenkind>, abgerufen am 20.10.2019.

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