Sorgenbrecher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSor-gen-bre-cher
WortzerlegungSorgeBrecher
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft etw., das Sorgen vergessen lässt, besonders Alkohol
siehe auch brechen1 (Lesart 3)
Beispiele:
Alkohol war für ihn ein Sorgenbrecher
Ein rechter Sorgenbrecher [die Brasil], brennt ein wie Schnaps [Th. MannZauberb.2,361]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Rebe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sorgenbrecher‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt wäre er am liebsten wieder zurück in den "Sorgenbrecher", ohne Fans und ihre Sehnsüchte.
Der Tagesspiegel, 13.05.2001
Links neben der Galerie liegt der Eingang zu einer Kneipe vom Typ "Sorgenbrecher".
Süddeutsche Zeitung, 06.10.1999
Wir haben Hunderte von Liedern, die ihn in den höchsten Tönen preisen als Gottesgabe, als Sorgenbrecher und Bringer der Lust.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 42
Er beschenkte ihn und hieß ihn bei ihm bleiben, mit farbenprächtigen Gedichten sein Freudenbringer und Sorgenbrecher zu sein.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 323
Dabei hat der liberale Sorgenbrecher seinen Aufruf, quasi als vertrauensbildende Maßnahme, in der »Bild«-Zeitung publiziert.
konkret, 1984
Zitationshilfe
„Sorgenbrecher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sorgenbrecher>, abgerufen am 22.05.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
sorgenbeschwert
Sorgenballast
sorgen
Sorgeberechtigte
Sorge
Sorgenfalte
sorgenfrei
Sorgenkind
Sorgenlast
sorgenlos