Sklavenmoral

WorttrennungSkla-ven-mo-ral
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie aus Ressentiments gegen die »Herren« (die Starken, Mächtigen) von den Schwachen, Unterdrückten ausgebildete Moral, die das Schwache, bes. in Form christlicher Werte wie Demut u. Nächstenliebe, zur ethischen Norm erhebt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Herrenmoral

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sklavenmoral‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als solcher wollte er von der jüdisch-christlichen "Sklavenmoral" nichts wissen.
Der Tagesspiegel, 31.03.1998
Seine Moral ist die wahre Sklavenmoral, denn sie läßt denen, die „drinnen sind“, das Wort.
Die Zeit, 13.09.1951, Nr. 37
Bis jetzt war er in den Fängen einer durch das Christentum in die Welt gebrachten Sklavenmoral.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 334
Die Sklavenmoral ist schlecht in der Tat: sie ist immer noch Herrenmoral.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 239
Wo die frische Luft der Berge weht, hat selbst die Sklavenmoral der katholischen Kirche Freiheitsgefühl und Selbstbewußtsein nicht zu unterdrücken vermocht.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4716
Zitationshilfe
„Sklavenmoral“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sklavenmoral>, abgerufen am 18.09.2019.

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