Sklavenmarkt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSkla-ven-markt
WortzerlegungSklaveMarkt
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch
Beispiel:
Auf dem Sklavenmarkt in Delos wurden mitunter an einem einzigen Tag bis zu zehntausend Stück verkauft [BrechtCaesar30]

Typische Verbindungen
computergeneriert

modern römisch verkaufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sklavenmarkt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber ihr Land, das sie lieben, soll nur so etwas wie ein besserer Sklavenmarkt gewesen sein?
Die Welt, 28.07.2005
Dies ist die moderne Form eines Sklavenmarktes und völlig unnötig.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.2000
Dort ist gesagt, die Arbeiter seien nun auf Sklavenmärkte gekommen und für 10 bis 15 Mark verkauft worden.
o. A.: Einhunderteinundvierzigster Tag. Mittwoch, 29. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 10726
Seit dem Jahre 1441 begannen sie mit dem Verschiffen von Negern für die europäischen Sklavenmärkte.
Konetzke, Richard: Überseeische Entdeckungen und Eroberungen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 5131
Edelbürtig, als Kind geraubt, wurde sie auf dem Sklavenmarkt von der Blaubemalten gekauft.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 633
Zitationshilfe
„Sklavenmarkt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sklavenmarkt>, abgerufen am 23.09.2019.

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