Sinnenmensch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSin-nen-mensch (computergeneriert)
WortzerlegungSinnMensch1
eWDG, 1976

Bedeutung

Mensch, bei dem sinnliche Erfahrung und Sinnengenuss dominieren
Beispiel:
Es war ein kluger Mann in reifen Jahren […] ein derber, vergnügter Sinnenmensch, Angler, Ruderer, Segler, starker Esser, fester Zecher, ein Lebemann [BahrHimmelfahrt224]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Freilich war er kein Intellektueller, sondern ein höchst sensibler heiterer Sinnenmensch.
Die Zeit, 17.06.1996, Nr. 25
Die exemplarische Mischung aus Skeptiker, Sinnenmensch und Täter, die er verkörpert, bewahrt ihn davor.
Die Zeit, 10.11.1961, Nr. 46
Sie ist Künstlerin - ein Sinnenmensch - und sie ist eine Frau der Oberschicht.
Der Tagesspiegel, 09.02.2002
Was dem multimedialen Sinnenmenschen höchstens ein gelangweiltes Achselzucken entlockt, scheint in der Geschäftswelt mittlerweile auf einige Gegenliebe zu stoßen.
C't, 1994, Nr. 1
Goethes Arkadien trug keine Palmen, aber zum Sinnenmenschen wurde er dennoch zuendegeboren unter südlichen Pflanzen.
Die Welt, 15.06.2002
Zitationshilfe
„Sinnenmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sinnenmensch>, abgerufen am 20.09.2019.

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