Sinnenfreude, die

Alternative SchreibungSinnesfreude
GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungSin-nen-freu-de ● Sin-nes-freu-de
eWDG, 1976

Bedeutung

Freude, die mit den Sinnen erlebt wird, besonders auf erotischem Gebiet, sinnliche Freude
Beispiel:
eine gesunde, kultivierte Sinnenfreude/Sinnesfreude

Typische Verbindungen
computergeneriert

barock

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sinnenfreude‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war, als habe ein Rausch diese Maler überkommen, sich gemeinsam der gleichen starken Sinnenfreude südlicher Farbe hinzugeben.
Die Zeit, 09.07.1953, Nr. 28
So heiter ist die Sinnenfreude und das Ende traurig genug.
Süddeutsche Zeitung, 16.09.2000
Sie hat die Welt um sich vergessen, ist völlig versunken im Nachempfinden vergangener und kommender Sinnenfreuden.
Der Tagesspiegel, 19.06.1998
In ihr lebt das Gefühl für die Wesenlosigkeit und Schattenhaftigkeit des Daseins zusammen mit der kräftigen Sinnenfreude an der lebendigen Wirklichkeit des Daseins.
Lippmann, Friedrich u. a.: Mozart. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 35821
Anmut, Sinnenfreuden, die Kunst der Andeutung und Heiterkeit geben jedoch den besten Werken von B., darunter seinen pittoresken Parklandschaften, bleibenden Kunstwert.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 4126
Zitationshilfe
„Sinnenfreude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sinnenfreude>, abgerufen am 16.09.2019.

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