Sinn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Sinn(e)s · Nominativ Plural: Sinne
Aussprache
Wortbildung mit ›Sinn‹ als Erstglied: ↗Sinnbild · ↗Sinndeutung · ↗Sinnebene · ↗Sinnenfreude · ↗Sinnengenuss · ↗Sinnengier · ↗Sinnenkitzel · ↗Sinnenlust · ↗Sinnenmensch · ↗Sinnenrausch · ↗Sinnenreiz · ↗Sinnentstellung · ↗Sinnenwelt · ↗Sinnenwesen · ↗Sinnesart · ↗Sinneseindruck · ↗Sinnesempfindung · ↗Sinnesfreude · ↗Sinnesleistung · ↗Sinneslust · ↗Sinnesorgan · ↗Sinnesphysiologie · ↗Sinnesreiz · ↗Sinnesstörung · ↗Sinnestäuschung · ↗Sinnesverwirrung · ↗Sinneswahrnehmung · ↗Sinneswandel · ↗Sinnesänderung · ↗Sinnfrage · ↗Sinngebung · ↗Sinngedicht · ↗Sinngehalt · ↗Sinnspruch · ↗Sinnstiftung · ↗Sinnsuche · ↗Sinnverstehen · ↗Sinnzusammenhang · ↗sinnberaubend · ↗sinnbetörend · ↗sinneberaubend · ↗sinnenfreudig · ↗sinnentleert · ↗sinnentsprechend · ↗sinnentstellend · ↗sinnerfüllt · ↗sinnfrei · ↗sinnfällig · ↗sinngemäß · ↗sinngetreu · ↗sinngleich · ↗sinnhaft · ↗sinnhaltig · ↗sinnig · ↗sinnlos · ↗sinnreich · ↗sinnverwandt · ↗sinnvoll · ↗sinnwidrig
 ·  mit ›Sinn‹ als Letztglied: ↗Abersinn · ↗Biedersinn · ↗Blödsinn · ↗Bürgersinn · ↗Doppelsinn · ↗Edelsinn · ↗Eigensinn · ↗Erwerbssinn · ↗Familiensinn · ↗Farbensinn · ↗Feinsinn · ↗Flachsinn · ↗Flattersinn · ↗Formensinn · ↗Freiheitssinn · ↗Freisinn · ↗Frohsinn · ↗Gefühlssinn · ↗Gegensinn · ↗Gehörsinn · ↗Gemeinschaftssinn · ↗Gerechtigkeitssinn · ↗Geruchssinn · ↗Geschmackssinn · ↗Geschäftssinn · ↗Gesichtssinn · ↗Gleichgewichtssinn · ↗Hintersinn · ↗Irrsinn · ↗Kunstsinn · ↗Lebenssinn · ↗Leichtsinn · ↗Möglichkeitssinn · ↗Nebensinn · ↗Ordnungssinn · ↗Orientierungssinn · ↗Ortssinn · ↗Raumsinn · ↗Realitätssinn · ↗Rechtssinn · ↗Reinlichkeitssinn · ↗Richtungssinn · ↗Riechsinn · ↗Scharfsinn · ↗Schwachsinn · ↗Schönheitssinn · ↗Sehsinn · ↗Sprachsinn · ↗Staatssinn · ↗Starrsinn · ↗Stumpfsinn · ↗Tastsinn · ↗Temperatursinn · ↗Textsinn · ↗Tiefsinn · ↗Trübsinn · ↗Uhrzeigersinn · ↗Unabhängigkeitssinn · ↗Unsinn · ↗Unternehmungssinn · ↗Ursprungssinn · ↗Verantwortungssinn · ↗Wahnsinn · ↗Wahrhaftigkeitssinn · ↗Wahrheitssinn · ↗Wahrnehmungssinn · ↗Widersinn · ↗Wirklichkeitssinn · ↗Wortsinn · ↗Zartsinn · ↗Zeitsinn · ↗Überlebenssinn
eWDG, 1976

Bedeutungen

I.
1.
Sinnesorgan, Rezeptor
Beispiele:
die fünf Sinne des Menschen
der Sinn der Fledermaus für die Wahrnehmung von Luftströmungen
ein hochentwickelter, (un)empfindlicher, verkümmerter Sinn
jmds. wache, empfindsame, leicht erregbare, abgestumpfte, stumpfe Sinne
die feineren, schärferen Sinne der Tiere
die Wahrnehmungen der Sinne
Reize, Eindrücke mit allen Sinnen aufnehmen
etw. reizt die Sinne
diese Eindrücke beschäftigen, erregen alle Sinne
der Alkohol, die Erschöpfung hatte seine Sinne getrübt, umnebelt
umgangssprachlich jmd. hat einen sechsten Sinn (= jmd. hat Ahnungsvermögen, Spürsinn)
umgangssprachlich dafür habe ich einen sechsten Sinn
gehoben jmdm. schwinden, vergehen die Sinne (= jmd. verliert das Bewusstsein, wird ohnmächtig)
gehoben jmd. ist seiner Sinne nicht mehr mächtig (= jmd. ist bewusstlos, hat sich nicht mehr in der Gewalt)
gehoben der Sterbende war noch bei Sinnen (= bei Bewusstsein)
gehoben ihre Sinne verwirrten sich (= sie konnte nicht mehr klar denken)
umgangssprachlich wenn mich meine Sinne nicht täuschen (= wenn ich richtig höre, sehe), schleicht da jemand ums Haus
Das ewige Warten und Lauschen hat ihre Sinne geschärft [RinserMitte194]
übertragen
Beispiele:
er war nicht mehr Herr seiner Sinne (= hatte die Selbstbeherrschung verloren)
umgangssprachlich du hast wohl nicht mehr deine fünf Sinne beisammen? (= du bist wohl nicht bei Verstand, bist wohl verrückt?)
umgangssprachlich ich muss meine fünf Sinne zusammen(be)halten (= ich muss einen klaren Kopf behalten, die Fassung bewahren)
in Verbindung mit »bei«
Beispiele:
bist du noch bei Sinnen? (= bist du noch bei Verstand?)
das kann nur jmd. behaupten, der nicht ganz bei Sinnen ist
ich war nicht mehr bei Sinnen vor Wut
in Verbindung mit »von«
(wie) von Sinnen seinaußer sich sein
Beispiele:
er war vor Angst (wie) von Sinnen
die Eifersucht hatte sie ganz und gar von Sinnen gebracht
er sah sie an, als wäre sie von Sinnen (= als hätte sie den Verstand verloren, als wäre sie verrückt)
sind Sie (denn ganz und gar) von Sinnen?
nur im Plural
gehoben geschlechtliches Verlangen, Geschlechtstrieb
Beispiele:
seine Sinne erwachten
sie erregte seine Sinne
dieser Anblick hatte seine Sinne in Aufruhr gebracht
den Sinnen unterworfen sein
2.
Sinn für etw.Verständnis, Aufgeschlossenheit, Empfänglichkeit für etw.
Beispiele:
der Sinn für Ordnung und Pünktlichkeit geht ihm (völlig, ganz und gar) ab
ihm fehlt der Sinn für das Wesentliche
das zeugt von seinem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit
jmd. hat (viel) Sinn für Humor, Geselligkeit
dafür habe ich keinen, keinerlei Sinn
sie hat einen offenen, wachen, aufgeschlossenen Sinn für die Schönheiten der Natur
er besaß einen gesunden Sinn für die Freuden des Daseins
den Sinn für etw. bei jmdm. wecken
3.
nur im Singular
das Denken, die Gedanken
Beispiele:
sein Sinn war nur auf dieses eine Ziel gerichtet
jmdm. geht, zieht eine Erinnerung durch den Sinn
blitzartig schoss ihm der Gedanke, schoss es ihm durch den Sinn, dass ...
das Unglück hat ihren Sinn (= ihr Denken, ihren Verstand) verwirrt
mit Herz und Sinn (= Gefühl und Verstand) für etw. eintreten
etw. ohne Sinn und Verstand (= ohne Überlegung, ohne nachzudenken) tun
schlag dir diesen Plan, Mann aus dem Sinn (= gib diesen Plan, Mann auf, nimm davon Abstand)
er hat nur sein Vergnügen im Sinn (= denkt nur an sein Vergnügen)
er hat nichts Gutes, nichts als Unsinn im Sinn
sie hatte mit ihrer Tochter etw. anderes im Sinn gehabt (= etw. anderes geplant, beabsichtigt)
der Junge hat mit Mädchen noch nichts im Sinn (= er interessiert sich noch nicht für Mädchen)
ich habe dabei etw. ganz Bestimmtes im Sinn (= denke dabei an etw. ganz Bestimmtes)
ihm lag fortwährend dieses Problem im Sinn (= er dachte fortwährend daran)
Verse von Heine kamen mir in den Sinn (= fielen mir ein)
das wäre ihm früher nie in den Sinn gekommen (= auf diese Idee wäre er früher nie gekommen)
umgangssprachlich was ist dir da bloß in den Sinn gekommen? (= wie bist du bloß auf diese unsinnige Idee gekommen, was hast du dir dabei bloß gedacht?)
umgangssprachlich es will mir nicht in den Sinn (= ich kann es nicht glauben, begreifen), dass es keinen anderen Ausweg gibt
Du, du, liegst mir im Sinn [VolksliedDu, du liegst mir im Herzen]
gehoben, veraltend jmds. Sinn steht nach etw.jmd. verlangt, strebt nach etw., jmd. hat ein inneres Bedürfnis nach etw.
Beispiele:
ihm stand der Sinn nach Abenteuern
im Sommer steht unser Sinn nach leichter, fettarmer Kost
der Sinn steht mir nicht danach (= ich habe dazu keine Lust)
etw., jmd. geht jmdm. nicht aus dem Sinn, etw., jmd. will jmdm. nicht aus dem Sinn (gehen)jmd. muss immerzu an etw., jmdn. denken
Beispiele:
dieses Gedicht geht mir nicht aus dem Sinn
ihm wollte das Mädchen nicht aus dem Sinn (gehen)
das war mir völlig aus dem Sinn geschwunden, das hatte ich ganz aus dem Sinn verloren (= hatte ich völlig vergessen)
sprichwörtlich aus den Augen, aus dem Sinn
4.
nur im Singular
Wesensart, Denkungsart
Beispiele:
ihr Sinn war zu stolz, um die angebotene Hilfe anzunehmen
jmdm. ist ein fröhlicher, unbefangener Sinn gegeben
in dieser schwierigen Situation bewährte sich ihr praktischer, realistischer, nüchterner Sinn
etw. heiteren Sinnes, mit heiterem Sinn ertragen
jmd. hat einen offenen, ehrlichen, geraden Sinn
nichts konnte seinen harten, starren Sinn brechen
gehoben jmd. wird anderen Sinnes (= jmd. ändert seine Meinung, Absicht)
gehoben wir hofften, er würde schließlich doch besseren Sinnes werden
gehoben eines Sinnes sein (= sich einig, einer Meinung sein)
in jmds. Sinnso, wie es jmd. gedacht, beabsichtigt hatte
Beispiele:
sie wirken im Sinn der Begründer des Marxismus, im Sinn von Marx und Engels
ich habe ganz in deinem Sinn mit ihm gesprochen, an ihn geschrieben
umgangssprachlich, spöttisch etw. ist nicht im Sinn des Erfinders, der Erfinder (= wird gesagt, wenn etw. widersinnig, zweckentfremdet angewendet wird)
etw. ist nach jmds. Sinnetw. gefällt jmdm., etw. ist nach jmds. Geschmack
Beispiele:
dieses Programm war ganz, so recht nach seinem Sinn
diese Veränderung ist nicht nach ihrem Sinn
II.
nur im Singular
1.
ideeller Gehalt, gedanklicher Inhalt, Bedeutung
Beispiele:
der Sinn eines Wortes, Satzes
der Sinn dieses Gedichts erschließt sich dem aufmerksamen Leser ohne Kommentar
er verstand den Sinn dieser Worte, Verse nicht
endlich ahnte, begriff, erfasste er den Sinn dieser Frage
er konnte keinen Sinn darin erkennen
diese Wörter, Sätze ergeben keinen Sinn
das Gleichnis hat einen tiefen Sinn
einen bestimmten Sinn in etw. hineinlegen, hineininterpretieren
über den Sinn eines Gleichnisses nachdenken
sich im Sinn der Anklage schuldig bekennen
ein Gesetz, eine Anordnung dem Sinn, nicht dem Buchstaben nach erfüllen
im vollen, tiefen, umfassenden, engeren, weitesten, eigentlichen, strengen, übertragenen Sinn eines Wortes
er ist ein Künstler im wahren, wahrsten, besten Sinn (des Wortes) (= ein wirklicher Künstler)
diese Eindrücke seiner Jugend wirkten im guten wie im schlechten Sinn auf ihn
Was ist der langen Rede kurzer Sinn? [SchillerPiccolominiI 2]
2.
Zweck, Ziel
Beispiele:
der Sinn dieser Veranstaltung, Veröffentlichung ist es, einen Überblick über die Arbeit der letzten 10 Jahre zu geben
ich kann in dieser Maßnahme keinen Sinn sehen, erkennen
ob es (einen) Sinn hat (= ob es Zweck hat, sinnvoll ist), es noch einmal zu versuchen?
euer Widerstand hat keinen Sinn mehr (= ist zwecklos)
es hat keinen Sinn, sich darüber zu ärgern
Bedeutung, Inhalt, der eine Widerspiegelung des Verhältnisses zwischen Objekt und individuellen Motiven und Bedürfnissen ist
Beispiele:
die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen und beantworten
seinem Leben einen Sinn geben
nach dem Tod des Mannes schien ihr Leben seinen Sinn verloren zu haben
durch diese Aufgabe hat ihr Dasein wieder einen Sinn bekommen
die Standesbeamtin forderte sie auf, sich den tiefen Sinn der Ehe zu vergegenwärtigen
Philosophie von menschlicher Tätigkeit unabhängiger Zweck, immanentes Ziel
Beispiel:
der Sinn der Welt, Natur
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Sinn · sinnig · unsinnig · Unsinn · sinnlich · Sinnlichkeit · sinnlos · übersinnlich · Sinnbild · Sinngedicht · sinnreich · sinnvoll
Sinn m. ‘Fähigkeit, Reize zu empfinden, Denken, Gedanken, Gesinnung, Gemüt, Verstand, geistiger Inhalt’, ahd. (9. Jh.), mhd. mnd. mnl. afries. sin, nl. zin stellt sich als Verbalsubstantiv zu dem unter ↗sinnen (s. d.) behandelten stark flektierenden Verb und gehört mit den dort sowie den unter ↗Gesinde und ↗senden (s. d.) angeführten Formen zu einer Wurzel ie. *sent- ‘eine Richtung nehmen, gehen’, übertragen ‘empfinden, wahrnehmen’. Die Übertragung der Bedeutung fällt bei Sinn bereits vollständig in vorgerm. Zeit (anders als bei ↗sinnen, s. d.). Häufig in festen Wendungen wie bei Sinnen (‘bei Verstand’) sein, mhd. bī sinne sīn; von Sinnen (‘nicht bei Verstand’) sein, vgl. mhd. von sinnen komen; Sinn (‘Lust, Neigung’) für etw. haben (18. Jh.), im Sinn haben ‘beabsichtigen’ (Anfang 17. Jh.), seine fünf Sinne beisammen haben ‘gesunden Menschenverstand besitzen’ (18. Jh., älter seine fünf Sinne haben, 15. Jh.). sinnig Adj. ‘durchdacht, überlegt’, ahd. sinnīg ‘mit Sinnen, Vernunft begabt, verständig, erkennend, weise’ (um 1000), mhd. sinnec, sinnic ‘verständig, besonnen, klug, sinnreich’. unsinnig Adj. ‘ohne Sinn, töricht, unvernünftig, absurd’, ahd. unsinnīg (um 1000), mhd. unsinnec, -sinnic ‘nicht bei Verstand, verrückt, sinnlos’. Unsinn m. ‘Albernheit, Nonsens’ (18. Jh., nach engl. nonsense), älter ‘Torheit, Raserei, Wahnsinn, Bewußtlosigkeit’ (so bis ins 19. Jh.), mhd. unsin, rückgebildet aus unsinnec. sinnlich Adj. ‘mit den Sinnen wahrnehmbar, körperlich, sexuellen Dingen leicht zugänglich’, vom Plur. Sinne ausgehend (besonders seit dem 18. Jh. geläufig), mhd. sin(ne)lich ‘durch die Sinne geschehend’, im Unterschied zu mhd. geistec ‘verständig, klug’; dazu Sinnlichkeit f. mhd. sinnelīcheit. sinnlos Adj. ‘ohne Sinn und Verstand, zwecklos, ohne Zusammenhang’, ahd. sinnilōs ‘nicht mit Sinnen begabt, wahnsinnig’ (um 1000), mhd. sinnelōs, auch ‘ohnmächtig, bewußtlos’. übersinnlich Adj. ‘mit den Sinnen nicht wahrnehmbar, übernatürlich’ (17. Jh.). Sinnbild n. ‘Symbol’ (17. Jh.), Übersetzung für ↗Emblem (s. d.), zunächst für eine mit den Augen wahrnehmbare Darstellung allegorischen Inhalts, seit dem 18. Jh. für ‘Symbol’. Sinngedicht n. (Mitte 17. Jh.), Übersetzung für ↗Epigramm (s. d.). sinnreich Adj. ‘zweckentsprechend’, mhd. sinnerīche ‘verständig, klug, erfahren, scharfsinnig’. sinnvoll Adj. ‘gehaltvoll’ (18. Jh.), ‘zweckdienlich’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Aussage · ↗Bedeutung · Sinn · ↗Sinngehalt  ●  ↗Semantik  fachspr.
Unterbegriffe
  • Ganzes-zum-Teil-Beziehung · Holonymie
  • Meronymie · Teil-zum-Ganzen-Beziehung
Assoziationen
Synonymgruppe
Nutzen · Sinn · Sinn und Zweck · ↗Sinnhaftigkeit · ↗Ziel · ↗Zweck · Zweckhaftigkeit
Assoziationen
  • Sinn ergeben · Sinn haben · sinnvoll sein  ●  Sinn machen  ugs.
Synonymgruppe
Berufung · ↗Bestimmung · ↗Daseinszweck · ↗Endzweck · Existenzgrund · ↗Lebensinhalt · ↗Lebenssinn · ↗Lebenszweck · ↗Mission · ↗Sendung · Sinn · ↗Zweck  ●  Raison d'être  geh., franz.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Denken Handeln Tracht Trachten Tun ausrichten dahingehen ganz genießen menschlich mißtrauen richten schmeicheln tief trauen trüb versinken vertrauen zielen äußer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sinn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wir nehmen die Welt wieder mit allen fünf Sinnen wahr.
Düffel, John von: Vom Wasser, München: dtv 2006, S. 6
Mit unseren Sinnen erfahren wir hier wie dort nichts direkt.
Die Welt, 24.03.2005
Damals hat er auch gesagt: 'Ich war wie von Sinnen.
Süddeutsche Zeitung, 17.12.1996
Konnte er über die Straßen gehen, ohne in seinen empfänglichsten Sinnen von ihm berührt zu werden?
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 353
Mit zerlöchertem Kopf, kaum noch bei Sinnen, kam er schließlich doch an.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 477
Zitationshilfe
„Sinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sinn>, abgerufen am 24.08.2019.

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