Singerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSin-ge-rei (computergeneriert)
Wortzerlegungsingen-erei
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(oft) abwertend (dauerndes) Singen
2.
umgangssprachlich berufsmäßiges oder als Hobby ausgeübtes Singen

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Singen · (das) Summen · ↗Gesang  ●  ↗Gesinge  abwertend · (das) Dudeln  ugs. · (das) Flöten  ugs. · ↗(das) Gedudel  ugs. · ↗(das) Gejaule  ugs., abwertend · ↗(das) Gejodel  ugs. · (das) Jodeln  ugs. · (das) Jubilieren  ugs. · (das) Kreischen  ugs. · (das) Schallen  geh. · (das) Schmettern  ugs. · (das) Tirilieren  ugs. · (das) Trillern  ugs. · (das) Trällern  ugs. · ↗(das) Zwitschern  ugs. · (die) Singerei  ugs., abwertend · Kunstgesang  geh.
Oberbegriffe
  • Musik · ↗Tonkunst  ●  Frau Musica (Allegorie)  geh. · Lala  ugs. · ↗Mucke  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Brosig ist auch schon zu alt für die Singerei.
Die Zeit, 29.01.1990, Nr. 05
Aber mich hat die Singerei und das Songschreiben eh mehr interessiert.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.2003
Scheel hat uns gereicht mit seiner Singerei und dem ewigen Gegolfe.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.2000
Wie würdest du gern deine Brötchen verdienen, wenn die Singerei nicht so losmarschiert wäre?
Der Tagesspiegel, 07.02.1999
Diese passive Singerei zog ich den langweiligen „Heimabenden“ oder den aggressiven „Geländespielen“ bei weitem vor.
Die Zeit, 22.02.1982, Nr. 08
Zitationshilfe
„Singerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Singerei>, abgerufen am 19.10.2019.

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