Selbstverleugnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSelbst-ver-leug-nung
eWDG, 1976

Bedeutung

Verhalten, bei dem die eigenen Gefühle und Wünsche unterdrückt werden

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akt Disziplin Grenze Hingabe Maß Mut Rand Selbstbehauptung Tapferkeit Tugend abverlangen aufbringen erfordern grenzen intellektuell national total verlangen üben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbstverleugnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Freundlichkeit des Gastgebers verlangt keine Selbstverleugnung und darf ihn nicht daran hindern, den Gästen gegenüber ehrlich zu sein.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 233
Es bedarf für sie der höchsten sittlichen Anstrengung, der größten Selbstverleugnung und Aufopferung, der höchsten religiösen Ernsthaftigkeit, der eigentlichen Heiligkeit.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 120
Aus seiner Musik leuchtet seine reine, uneigennützige, von Selbstverleugnung erfüllte Seele hervor.
Girardon, Renée: Durey. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 34134
Aber Selbstverleugnung ist kein Weg zum Glück und zum inneren Frieden.
Bild, 28.03.2003
Und dann haben diese Virtuosen der Selbstverleugnung das Problem, ihre desolate Lage unentwegt zu verkennen.
Die Welt, 13.08.2005
Zitationshilfe
„Selbstverleugnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Selbstverleugnung>, abgerufen am 25.04.2019.

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