Selbstbinder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSelbst-bin-der
Wortzerlegungselbst1Binder
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
veraltend Krawatte, die immer wieder neu gebunden werden muss
2.
Landwirtschaft Mähbinder

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Selbstbinder aber binden sich leider doch nicht von selber.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 112
Wem das Losglück lacht, tauscht dabei für einen alten Selbstbinder ein nagelneues Auto oder gar eine Weltreise.
Die Zeit, 10.05.1974, Nr. 20
Die Achillesferse des Mannes von heute ist heraufgerutscht, sie sitzt in Kragenhöhe, die schwache Stelle ist der bunte Aufputz, der Selbstbinder.
Reznicek, Paula von u. Reznicek, Burghard von: Der vollendete Adam. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 16983
Der bereits eingenickte Manni trug sogar eine Krawatte, einen Selbstbinder, und Rudi massierte Kräuterschnaps in seine blasse Glatze.
Rothmann, Ralf: Stier, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1991 [1991], S. 41
Ludwig Hamann im Arbeitskostüm, braunes Samtjackett, hell karierte Beinkleider, breiter Umlegekragen mit heliotropfarbenem Selbstbinder, erschien auf der Schwelle.
Duncker, Dora: Jugend. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9545
Zitationshilfe
„Selbstbinder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Selbstbinder>, abgerufen am 20.08.2019.

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