Selbstaufopferung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSelbst-auf-op-fe-rung (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Hingabe an eine Aufgabe, die man ohne Rücksicht auf die eigenen Interessen erfüllt
Beispiel:
sie umsorgte die Schwerkranken mit Selbstaufopferung
2.
Aufopferung des eigenen Lebens

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bereitschaft Hingabe Ideal Mut

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbstaufopferung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nein, sagt der also, von Selbstaufopferung kann nun wirklich keine Rede sein.
Der Tagesspiegel, 31.10.2004
Ohne die Selbstaufopferung der Mutter hätte es ihn das Leben gekostet.
Die Welt, 04.03.2000
Solch ein Tun muß doch wohl als Selbstaufopferung und nicht als S. beurteilt werden.
Saenger, H.: Selbstmord. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 41927
Sie wirken daher mit ihrer Energie, ihrer Selbstaufopferung und ihrer Pflichterfüllung beispielgebend auf die Massen oder sollten es wenigstens tun.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 62
Und hier, in der Selbstaufopferung für die Brut, hat die sonst so stille Natur doch den Krieg dem Menschen schon vorgemacht.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10558
Zitationshilfe
„Selbstaufopferung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Selbstaufopferung>, abgerufen am 22.04.2019.

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