Schwenkung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schwenkung · Nominativ Plural: Schwenkungen
Aussprache
WorttrennungSchwen-kung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Schwenkung‹ als Letztglied: ↗Linksschwenkung · ↗Rechtsschwenkung · ↗Viertelschwenkung
eWDG, 1976

Bedeutung

das Schwenken
entsprechend der Bedeutung von schwenken (Lesart 2)
Beispiel:
er machte sogar eine halbe Schwenkung, um ihm Einlaß in sein Haus zu gewähren [RaabeHungerpastorI 1,326]
übertragen
Beispiel:
daß eine Schwenkung just in dieses [preußische] Lager wenig Anklang in sächsischen Herzen finden werde [FrançoisLetzte Reckenburgerin160]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Außenpolitik Grad ausführen außenpolitisch mitmachen plötzlich radikal taktisch vollziehen vornehmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schwenkung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die Schwenkung ist vollzogen, sie kann kaum noch rückgängig gemacht werden.
Die Zeit, 05.04.1968, Nr. 14
Er hat nun von seinem Volk verlangt, eine nochmalige Schwenkung mitzumachen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1941]
Auf eigene Hand die neue Schwenkung der persischen Politik zu vollziehen, wagte er allerdings nicht.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. V. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 12084
Auch an meiner Schwenkung zur Psychiatrie bist letzten Endes du schuld.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 469
Christoph lächelte und vollführte im Weitergehen eine übermütige Schwenkung mit seinem Hut.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 1045
Zitationshilfe
„Schwenkung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schwenkung>, abgerufen am 17.09.2019.

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