Schreikrampf

GrammatikSubstantiv
WorttrennungSchrei-krampf
WortzerlegungschreienKrampf
eWDG, 1976

Bedeutung

Anfall lauten, unbeherrschten Schreiens
Beispiel:
einen Schreikrampf bekommen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausbrechen bekommen hysterisch kriegen verfallen winden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schreikrampf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man möchte einen Schreikrampf bekommen - doch das gilt hier als oberpeinlich.
Die Welt, 27.08.2004
Als er hörte, man habe es weggeworfen, bekam er einen Schreikrampf.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2000
Mal bricht er angesichts einer Kirche in hysterische Schreikrämpfe aus, mal trachtet er seiner Mutter heimtückisch nach dem Leben.
Die Zeit, 08.10.1976, Nr. 42
Penny bekam vor Wut einen Schreikrampf, musste vom Kellner ruhig gestellt werden.
Bild, 09.07.2001
Unterwegs gaben Evas Nerven immer mehr nach; ein Abendbrot in Meißen half wenig, zu Haus bekam sie einen Schreikrampf.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1938. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1938], S. 106
Zitationshilfe
„Schreikrampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schreikrampf>, abgerufen am 13.10.2019.

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