Schreiberling, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schreiberlings · Nominativ Plural: Schreiberlinge
Aussprache
WorttrennungSchrei-ber-ling
WortzerlegungSchreiber-ling
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend jmd., besonders ein Schriftsteller, der viel und schlecht schreibt
Beispiele:
er ist ein armseliger Schreiberling
einige Schreiberlinge meinten, mit Sensationshaschereien dem Leser imponieren zu können

Thesaurus

Synonymgruppe
Vielschreiber  ●  ↗Schmierfink  derb · Schreiberling  ugs., abwertend · ↗Skribent  geh., veraltet · Wortedrechsler  derb
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fotograf

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schreiberling‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und genauso lange hat ein britischer Schreiberling noch zu leben.
Bild, 02.07.1998
Kein noch so sexistischer Schreiberling hat es je gewagt, den Schnitt ihrer Haare oder ihrer Hosen zu attackieren.
Der Tagesspiegel, 03.04.2004
Er hielt mich für einen kompetenten Schreiberling, der Studenten unterrichten konnte und keinen Ärger machte.
Die Zeit, 21.11.1997, Nr. 48
Ich bin ein Schreiberling, wie du mich so treffend genannt hast, ich brauche Papier zum Leben, so wie andere Brot und Wein oder was immer.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 441
Der Engelmann ist ein Agitator, der im Gewande des Schriftstellers agitiert, das ist ein politisierender Schreiberling.
konkret, 1981
Zitationshilfe
„Schreiberling“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schreiberling>, abgerufen am 20.05.2019.

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