Schrankenlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchran-ken-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungschrankenlos-igkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der einzelne Staat ist nicht mehr »souverän« im Sinne absoluter Schrankenlosigkeit 100.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 18844
So ergibt sich das Gedankenduell zwischen dem Sozialrevolutionär und eben jenem Philosophen der individuellen Schrankenlosigkeit, dem radikalen Libertin.
Der Tagesspiegel, 11.05.2000
Diese Schrankenlosigkeit - hier bei Kafka ist sie geträumt und gestaltet.
Tucholsky, Kurt: In der Strafkolonie. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]
In Rußland herrsche "kriminelle Schrankenlosigkeit", die Staatsmacht sei ihres Einflusses beraubt.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1995]
Diese traditionale Willkür beruht primär auf der prinzipiellen Schrankenlosigkeit von pietätspflichtmäßiger Obedienz.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 122
Zitationshilfe
„Schrankenlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schrankenlosigkeit>, abgerufen am 22.04.2019.

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