Schnepfenstrich

GrammatikSubstantiv
WorttrennungSchnep-fen-strich
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Jägersprache das Hin-und-her-Fliegen der männlichen Schnepfe während der Balz
2.
salopp Bezirk, Straße, in der sich Prostituierte aufhalten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Vorbereitungen zum Schnepfenstrich beginnen heute wie einst nicht nach dem Kalender.
Vossische Zeitung (Montags-Ausgabe), 04.03.1912
Okuli - dann kommen sie - am ersten Ostertage ging der Baron auf den Schnepfenstrich.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 178
Ich gehe auf den Schnepfenstrich und mache Jagd auf wilde Enten an dem Vahrner See.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 68
Zitationshilfe
„Schnepfenstrich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schnepfenstrich>, abgerufen am 14.10.2019.

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