Schnapsleiche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungSchnaps-lei-che (computergeneriert)
WortzerlegungSchnapsLeiche
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft jmd., der durch allzu reichen Genuss von Alkohol, bes. Schnaps, sinnlos betrunken ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während drüben noch die letzte Schnapsleiche ein Fehler des Systems ist, darf diese Logik hierzulande auf keinen Fall Anwendung finden.
o. A.: DAS GIFT UND SEINE POLITISCHE VERWALTUNG. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1986]
Deutlich zugenommen hat dabei die Zahl der trinkenden Mädchen, sie machen inzwischen etwa die Hälfte aller Schnapsleichen aus.
Süddeutsche Zeitung, 24.06.2004
Er kommt an der Schnapsleiche nicht vorbei und muß mit seinem Brett, an das vier kleine Holperrädchen genagelt sind, wieder rückwärts steuern.
Die Zeit, 19.10.1990, Nr. 43
Wie viele Schnapsleichen mußte die Polizei während der Großveranstaltung betreuen?
Die Welt, 09.05.2005
Reinigungskolonnen müssen am Morgen im Schnitt 600 leere Flaschen und Dosen wegräumen - und dutzendweise Schnapsleichen wieder zum Leben erwecken.
Bild, 10.09.1997
Zitationshilfe
„Schnapsleiche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schnapsleiche>, abgerufen am 19.05.2019.

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