Schnapsfahne, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schnapsfahne · Nominativ Plural: Schnapsfahnen
WorttrennungSchnaps-fah-ne (computergeneriert)
WortzerlegungSchnapsFahne
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich vom Genuss von Branntwein herrührende Alkoholfahne

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dass hier nicht die kaukasische Schnapsfahne gemeint ist, dürfte klar sein.
Die Welt, 23.05.2003
Und jedesmal wehte ihnen die Schnapsfahne eines anderen Fahrers entgegen.
Bild, 02.04.1998
Doch wenn jemand sie auf ihre Leibesfülle oder ihre Schnapsfahne anspricht, streitet die Frau alles ab.
Die Zeit, 01.06.2006, Nr. 23
Als er sein Mofa abstellte, fiel dem Polizisten doch gleich die Schnapsfahne auf.
Bild, 25.06.1997
Ein trostloser, zuweilen komischer Junggesellenhaushalt ist das, durch den Obdachlosen-Atmosphäre gleich einer Schnapsfahne der Verzweiflung weht.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2002
Zitationshilfe
„Schnapsfahne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schnapsfahne>, abgerufen am 21.05.2019.

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