Schmiedearbeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchmie-de-ar-beit
eWDG, 1976

Bedeutung

Erzeugnis, das durch Schmieden entstanden ist
Beispiel:
dieser Kerzenhalter ist eine Schmiedearbeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es kam in der Renaissance auf und zeigt oft kunstvolle Schmiedearbeit.
o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2631
Die Frühindustrialisierung brachte den Niedergang der künstlerisch und handwerklich wertvollen Schmiedearbeiten.
Der Tagesspiegel, 17.10.1998
Er nimmt die schwere, drei Meter lange Schmiedearbeit und zwängt sie in einen angrenzenden Lichtschacht.
Die Zeit, 13.06.2011, Nr. 24
Schon im Mittelalter waren die Kartäuser berühmt wegen ihrer Schmiedearbeiten, industriell bahnbrechend durch ihre Hochöfen.
o. A. [A. W.]: Kartäuser. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1984]
Es ließ an altnordische Schmiedearbeit denken, bestand aus getriebenen Gliedern und war wie ein Reliquienschrein besetzt mit gar nicht kleinen Amethysten.
Flake, Otto: Scherzo. In: ders., Lichtenthaler Allee, Gütersloh: Mohn 1965 [1935], S. 272
Zitationshilfe
„Schmiedearbeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schmiedearbeit>, abgerufen am 17.10.2019.

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