Schleichwerbung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchleich-wer-bung
WortzerlegungschleichenWerbung
eWDG, 1976

Bedeutung

sich der Massenmedien bedienende, scheinbar unbeabsichtigt angebrachte Werbung
Beispiel:
die Schleichwerbung im Film, Fernsehen

Thesaurus

Synonymgruppe
Productplacement · versteckte Werbung  ●  ↗Product-Placement  engl. · ↗Produktplatzierung  verhüllend · Schleichwerbung  abwertend · Produktbeistellung  fachspr., verhüllend

Typische Verbindungen
computergeneriert

ARD-Serie Affäre Debatte Fall Fernsehen Korruption Marienhof Praktik Schmiergeld Sendung Serie Skandal Tatort Verbot Verdacht Vorwurf Werbung akquirieren angeblich betreiben illegal kassieren massiv plazieren unerlaubt unzulässig verbieten verboten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schleichwerbung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei Schleichwerbung, das sagt ja schon der Name, ist das außerordentlich schwierig.
Die Welt, 20.07.2005
Natürlich konnte er es sich nicht verkneifen, gleich kräftig Schleichwerbung zu betreiben.
Süddeutsche Zeitung, 18.09.2000
Zu lange nämlich hatten sie gegenüber der Schleichwerbung beide Augen zugedrückt.
Die Zeit, 13.09.1974, Nr. 38
Die Wirksamkeit von Schleichwerbung macht ein anderer Fall aus diesen Jahren deutlich.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 368
Die neue Methode, die man früher in aller Unschuld »Schleichwerbung« nannte, heißt heute in vornehmer Zurückhaltung »gelenkte Requisite«.
konkret, 1985
Zitationshilfe
„Schleichwerbung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schleichwerbung>, abgerufen am 20.10.2019.

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