Schlachtopfer, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSchlacht-op-fer (computergeneriert)
WortzerlegungschlachtenOpfer
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch Lebewesen, besonders ein Tier, das als kultische Opfergabe getötet worden ist
Beispiel:
Ich meine das Schlachtopfer, das hingeopferte Blut und Leben eines Rindes, eines Widders [Hofmannsth.ProsaII 103]
übertragen
Beispiel:
abwertend Welche Mutter und welcher Vater will noch einmal für die Kriegstreiber Kinder als Schlachtopfer hingeben? [Tageszeitung1954]

Typische Verbindungen
computergeneriert

darbringen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schlachtopfer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als der Menschenfresser ihn mit einem Stich in den Hals tötete, soll das Schlachtopfer bereits bewusstlos gewesen sein.
Bild, 16.12.2002
Wer die Verbraucher sicher schützen will, darf sie nicht nur mit Schlachtopfern beruhigen.
Die Zeit, 14.03.1997, Nr. 12
Schneller könnte man, glaube ich, den ganzen Sand zählen als die Schlachtopfer dieses Kaisers.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15078
Dem Feuer hat man gewöhnlich Butter oder Fett geopfert, seltener ein Schlachtopfer.
Räsänen, M.: Altaische Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 867
Ich meine das Schlachtopfer, das hingeopferte Blut und Leben eines Rindes, eines Widders, einer Taube.
Hofmannsthal, Hugo von: Das Gespräch über Gedichte. In: Bertram, Mathias (Hg.), Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 30719
Zitationshilfe
„Schlachtopfer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schlachtopfer>, abgerufen am 22.05.2019.

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