Schimpfkanonade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchimpf-ka-no-na-de
WortzerlegungschimpfenKanonade
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich Kanonade von Schimpfwörtern, Flüchen
Beispiel:
der Betrunkene ließ eine Schimpfkanonade los

Thesaurus

Synonymgruppe
Schimpfkanonade · ↗Schimpftirade · ↗Wutgeheul · ↗Wutrede  ●  ↗Rant  engl.
Assoziationen
Synonymgruppe
Ermahnungsrede · ↗Moralpredigt · Schimpfkanonade · ↗Strafrede  ●  ↗Strafpredigt  Hauptform · ↗Epistel  geh. · Exhorte  fachspr., veraltet, neulateinisch · ↗Gardinenpredigt  ugs. · ↗Leviten  ugs. · ↗Standpauke  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

loslassen wahr wüst üblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schimpfkanonade‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er meinte damit aber nicht seine Schimpfkanonade gegen die Reporter.
Die Zeit, 20.11.2000, Nr. 47
Meist aber ging der Widerstand auch hier nicht über Schimpfkanonaden hinaus.
Die Welt, 24.08.2005
Die Schimpfkanonaden würden auch für deutsche Ohren neue Maßstäbe setzen.
Süddeutsche Zeitung, 21.10.1999
Dann folgte eine allgemeine Schimpfkanonade auf Carter und sein "betrügerisches" Budget für 1981.
Der Spiegel, 28.04.1986
Versteh das alles richtig und bewahr Dir die Schimpfkanonaden bis Berlin auf.
Tucholsky, Kurt: An Siegfried Jacobsohn, 01.09.1922. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922], S. 15995
Zitationshilfe
„Schimpfkanonade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schimpfkanonade>, abgerufen am 15.10.2019.

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