Schießgewehr, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSchieß-ge-wehr
WortzerlegungschießenGewehr
eWDG, 1974

Bedeutung

Kindersprache Gewehr
Beispiel:
Das Schießgewehr schießt, und das Spießmesser, spießt / Und das Wasser frißt auf, die drin waten [BrechtGedichte73]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie schossen zu laut und zu hastig altmodische Schießgewehre ab, fehlten, und als sie sich nach Hilfe umwandten, war es öde und leer.
Tucholsky, Kurt: Vormärz. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926]
Und weil man so ein Vorhaben wohl verteidigen muss, patrouillieren ständig ein paar Typen mit Schießgewehren ums Gehege.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.2000
Verwegene Gestalten mit roten Armbinden und Schießgewehren beherrschten die Straße.
Frisch, Karl von: Erinnerungen eines Biologen, Berlin: Springer 1957, S. 50
Stecke junge, arbeitslose Männer in eine Uniform, drücke ihnen ein Schießgewehr in die Hand, und lasse sie auf die Menschheit los.
Die Welt, 24.01.2004
Der Fähnrich, der das Unheil kommen sah, nahm seinem betrunkenen Vorgesetzten das Schießgewehr weg.
Tucholsky, Kurt: 'Dienstlich'. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 944
Zitationshilfe
„Schießgewehr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schießgewehr>, abgerufen am 23.09.2019.

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