Schicksalsfrage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchick-sals-fra-ge
WortzerlegungSchicksalFrage
eWDG, 1974

Bedeutung

entscheidende Frage in einem bestimmten Zusammenhang

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antwort Demokratie Einigung Menschheit Nation Volk Volksabstimmung beantworten eigentlich hochstilisieren klären lauten national ungelöst versagen zentral

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schicksalsfrage‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist auch die Schicksalsfrage für den ersten Mann selber.
Die Welt, 18.01.2001
Der Kampf um den Ball wurde zur Schicksalsfrage der Nation.
Die Zeit, 20.01.2000, Nr. 4
Er hat keine Schicksalsfrage daraus gemacht wie die weisen Herrscher im Märchen.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 637
Als Schicksalsfragen des deutschen Volkes bezeichnet er die ungelösten Probleme der Schuldenregulierung und des Kolonialanspruches.
o. A.: 1938. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 3354
Hiermit ist die Schicksalsfrage gestellt: werden letzten Endes Deutschland und England zwangsläufig in getrennte Lager treiben und eines Tages wieder gegeneinander marschieren?
o. A.: Dreizehnter Tag. Mittwoch, 5. Dezember 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 22126
Zitationshilfe
„Schicksalsfrage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schicksalsfrage>, abgerufen am 24.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Schicksalsfall
Schicksalsfaden
Schicksalsergebenheit
schicksalsergeben
Schicksalsdrama
Schicksalsfügung
Schicksalsgefährte
Schicksalsgemeinschaft
Schicksalsgenosse
Schicksalsgewalt