Schelmerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schelmerei · Nominativ Plural: Schelmereien
Aussprache
WorttrennungSchel-me-rei (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
lustiger, mutwilliger Streich, Spaß, Neckerei, Scherz
Beispiele:
mit jmdm. Schelmerei treiben
einen Hang zur Schelmerei haben
Koketterie
2.
veraltet Betrug
Beispiel:
Aber der Vertrag von Kleinschnellendorf war eine Schelmerei [MehringLessing-Legende201]

Thesaurus

Synonymgruppe
Neckerei · Schelmerei  ●  ↗Fopperei  ugs. · ↗Frotzelei  ugs. · ↗Häkelei  ugs., österr. · ↗Hänselei  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß ich jedoch absichtlich aus nichtsnutziger Schelmerei schlechte Witze auf der Platte fixieren wollte, daran konnte und kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8175
Der Ton war in seiner Mischung von Schelmerei, Selbstbewußtsein, Kritik unnachahmlich.
Die Zeit, 27.01.2005, Nr. 05
Er lächelt, und die Leute lächeln voll guten Willens zurück, eine Spur von Schelmerei in den Augen.
Die Zeit, 08.10.1993, Nr. 41
Delphine hatte die Hand auf seinen Arm gelegt und sah ihm voll Schelmerei ins Gesicht.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 972
Mit Schwung und Schelmerei trägt er seine treffenden, witzigen Couplets vor.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 05.03.1929
Zitationshilfe
„Schelmerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schelmerei>, abgerufen am 21.05.2019.

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