Schelmenroman, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSchel-men-ro-man
WortzerlegungSchelmRoman
eWDG, 1974

Bedeutung

Roman, besonders des 16. und 17. Jahrhunderts, dessen Inhalt die Abenteuer bilden, die sein zumeist plebejischer Held zu bestehen hat, um sich durchs Leben zu schlagen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Genre Tradition Verfasser gleichnamig modern spanisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schelmenroman‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man möchte gar nicht aufhören zu lesen in diesem multinationalen Schelmenroman.
Die Welt, 21.08.2004
Mein Vater kommt direkt aus dem spanischen Schelmenroman, sagt viel später die Tochter.
Der Tagesspiegel, 02.02.2000
Obwohl der Ton oft gewitzt ist, handelt es sich nicht um einen Schelmenroman.
Die Zeit, 21.03.1997, Nr. 13
Der Autor ist auch der Aufpasser seines Helden, aber eigentlich wollte er einen Schelmenroman schreiben.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2004
Wann war Grass berühmter als zu Zeiten seines Schelmenromans "Blechtrommel"?
Der Spiegel, 27.10.1997
Zitationshilfe
„Schelmenroman“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Schelmenroman>, abgerufen am 18.10.2019.

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