Saufbruder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSauf-bru-der (computergeneriert)
WortzerlegungsaufenBruder
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, derb, abwertend jmd., mit dem man viel Alkohol trinkt; jmd., der viel Alkohol trinkt

Thesaurus

Medizin, Psychologie
Synonymgruppe
Alkoholabhängiger · ↗Alkoholiker · Alkoholkranker · ↗Trinker · Trunksüchtiger · ↗Zecher  ●  Bsuff  bair., österr. · ↗Alki  ugs. · ↗Bacchant  geh., griechisch, lat. · ↗Bierdimpfl  ugs., bair. · Gamma-Trinker  fachspr. · ↗Saufbold  derb · Saufbruder  ugs. · ↗Schlucker  ugs. · ↗Schluckspecht  ugs. · ↗Schnapsdrossel  ugs. · Spritnase  derb · ↗Spritti  derb · ↗Suffkopp  ugs., norddeutsch · ↗Säufer  derb · ↗Trunkenbold  ugs. · ↗Wermutbruder  ugs., veraltend · ↗Zechbruder  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin eigentlich nicht besser als Uli, nicht besser als diese Saufbrüder da drüben!
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 980
Der Saufbruder wischt ihm mit seinem Taschentuch das Gesicht ab.
Süddeutsche Zeitung, 07.07.1995
Wenig später kam dann die Polizei und holte die Saufbrüder vom Ponton weg.
Bild, 21.01.2004
Im zeitgenössischen Berlin sind die tollkühnen Eskapaden des fröhlichen Raufbolds und Saufbruders unvorstellbar.
Der Spiegel, 28.08.1989
Über den Wert des Individuums weiß jeder Arbeitslose, Stadtstreicher, Mobil Saufbruder und Knacki mehr als ein Beamter auf Lebenszeit.
Der Tagesspiegel, 16.02.2001
Zitationshilfe
„Saufbruder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Saufbruder>, abgerufen am 25.08.2019.

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