Saufbold, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSauf-bold (computergeneriert)
Wortzerlegungsaufen-bold
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, derb, abwertend gewohnheitsmäßiger Trinker, Säufer

Thesaurus

Medizin, Psychologie
Synonymgruppe
Alkoholabhängiger · ↗Alkoholiker · Alkoholkranker · ↗Trinker · Trunksüchtiger · ↗Zecher  ●  Bsuff  bair., österr. · ↗Alki  ugs. · ↗Bacchant  geh., griechisch, lat. · ↗Bierdimpfl  ugs., bair. · Gamma-Trinker  fachspr. · Saufbold  derb · ↗Saufbruder  ugs. · ↗Schlucker  ugs. · ↗Schluckspecht  ugs. · ↗Schnapsdrossel  ugs. · Spritnase  derb · ↗Spritti  derb · ↗Suffkopp  ugs., norddeutsch · ↗Säufer  derb · ↗Trunkenbold  ugs. · ↗Wermutbruder  ugs., veraltend · ↗Zechbruder  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich erkannte die Gesichter von Nachbarn, einige Schauspieler, einen Journalisten, die alte Dame, die Blumen verkauft, den örtlichen Saufbold.
Die Zeit, 21.12.1990, Nr. 52
In Bukarest hatte der Baron einen Namen als Saufbold, Weiberheld und Gold-Liebhaber.
Der Spiegel, 10.09.1984
Als der nordirische Fußballer und bekennende Saufbold George Best im Jahr 2005 zu Grabe getragen wurde, erwiesen ihm Zehntausende Menschen die Ehre.
Die Zeit, 28.11.2011, Nr. 48
Die selbsterzeugte Legende vom trüben Saufbold hat wenigstens die Prager Reiseveranstalter dazu gebracht, das Hrabal-Anglotzen aus dem Programm zu nehmen.
Süddeutsche Zeitung, 05.02.1997
Zitationshilfe
„Saufbold“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Saufbold>, abgerufen am 21.08.2019.

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