Sardine, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sardine · Nominativ Plural: Sardinen
Aussprache
WorttrennungSar-di-ne
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Sardine‹ als Erstglied: ↗Sardinenbüchse · ↗Sardinengabel
eWDG, 1974

Bedeutung

hauptsächlich im Mittelmeer vorkommender kleiner Hering, der meist in Öl konserviert als Nahrungsmittel dient
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Sardine · Sardelle
Sardine f. ‘kleiner Heringsfisch’, Entlehnung (sardien Ende 15. Jh., Sardinilin 16. Jh.) aus ital. sardina, dem lat. sardīna, griech. sardī́nē (σαρδίνη), auch sardī́nos (σαρδῖνος), voraufgeht; zu lat. sarda ‘Breitfisch’, griech. sárda (σάρδα) ‘Salz-, Pökelfisch’. Vielfach wird der Name mit Sardinien (lat. Sardinia) in Verbindung gebracht, d. h. der Fisch als dort verarbeitet angesehen. Sardelle f. ‘kleiner Heringsfisch’ (16. Jh.), ital. sardella, in Anschluß an lat. sarda, sardīna (s. oben) entstandene roman. Deminutivbildung (als Variante zu ital. sardina).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anchovis Auster Bohne Brot Büchse Dose Fisch Geruch Hering Lachs Makrele Muschel Olive Sardelle Thunfisch Tintenfisch Tomate Wein eingelegt essen frisch frittiert gebacken gebraten gegrillt grillen mariniert riechen servieren Öl

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sardine‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den vielen kleinen Restaurants kann man frisch gefangene Sardinen direkt vom Grill essen.
Süddeutsche Zeitung, 16.04.1997
Als einer der Trucks endgültig liegenbleibt, quetschen wir uns im anderen wie Sardinen in der Dose zusammen.
Die Zeit, 28.11.1986, Nr. 49
Unterwegs hatte er drei völlig ausgewachsene Sardinen gekauft und briet sie nun auf dem Rost.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 261
Dann fallen sie über die Wirtshäuser her und essen Sardinen.
Goldt, Max: Im Schwarzwald werden die Kerzen von Metallfedern nach oben gedrückt. In: ders., Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker, Zürich: Haffmans 1994, S. 56
Für das Zerteilen von weichem Büchsenfisch wie Sardinen genügt ein Stückchen Brot.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 49
Zitationshilfe
„Sardine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sardine>, abgerufen am 17.07.2019.

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