Salzsäule, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSalz-säu-le (computergeneriert)
WortzerlegungSalzSäule
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft zur Salzsäule erstarrenvor Schreck, Entsetzen starr sein
Beispiel:
als der Einbrecher sich plötzlich ertappt sah, erstarrte er zur Salzsäule

Typische Verbindungen
computergeneriert

Weib erstarren verwandeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Salzsäule‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für meinen Roman "Die Salzsäule" interessieren sich schon drei deutsche Verlage.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2001
Als Lot es dennoch tut, verwandelt Gott sie in eine Salzsäule.
Die Zeit, 26.04.1985, Nr. 18
Zur Salzsäule erstarrt stand er in unmittelbarer Nähe des Tatorts.
Der Tagesspiegel, 21.01.2004
Zur Not werden sie den ganzen Abend lang wie die Salzsäulen vor ihrem Essen hocken, bis man ihnen Gelegenheit gibt, unauffällig das Haus zu verlassen.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 119
Unsere Großmütter wären sicherlich zur Salzsäule erstarrt, wenn es jemand gewagt hätte, geraucht wer sich bei Tisch eine Zigarette anzuzünden.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 388
Zitationshilfe
„Salzsäule“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Salzsäule>, abgerufen am 14.10.2019.

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