Salonmusik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSa-lon-mu-sik
WortzerlegungSalonMusik
eWDG, 1974

Bedeutung

gefällig aufgemachte, oft oberflächliche und etwas süßliche Unterhaltungsmusik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klassik Schlager Tanz gepflegt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Salonmusik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für das Theater hat er keine Spur hinterlassen; er neigte mehr zur Salonmusik.
Sartori, Claudio: Minoja. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 44841
Zwischen zarter Dissonanz und südamerikanischen Rhythmen ergab sich in diesem Stück eine Art polytonale Salonmusik.
Die Welt, 18.02.2002
Zunächst entstand aus der Salonmusik, von Frankreich ausgehend, eine neue Art unterhaltender Musik für einen großen Abnehmerkreis.
o. A.: M. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 6997
Großzügige, mit Salonmusik untermalte Pausen erlaubten den Austausch über das Gehörte oder den Gang zur Bar.
Der Tagesspiegel, 20.12.2004
Geziertes Schreiten nach Salonmusik stand am Anfang und hat sich für Luxusmode bis heute bewährt.
Die Zeit, 12.07.1974, Nr. 29
Zitationshilfe
„Salonmusik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Salonmusik>, abgerufen am 20.10.2019.

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