Salondame, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSa-lon-da-me (computergeneriert)
WortzerlegungSalonDame1
eWDG, 1974

Bedeutung

Theater Rollenfach der eleganten, klugen, zuweilen intriganten Dame der sogenannten guten Gesellschaft

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Autor kann es sich leisten, seine Salondame in Moll enden zu lassen.
Die Zeit, 18.04.1969, Nr. 16
Gestylt, möglichst mondän, immer irgendwie schräg, luden die drei Salondamen zum Empfang.
Die Zeit, 13.12.1996, Nr. 51
Zu Beginn ihrer Karriere hatte sie an den Theatern lieber die "Salondame" gegeben.
Die Welt, 11.03.2003
Das Frauenbild verschob sich von der blassen Salondame hin zu einem dynamischen und eigenständigen Frauentyp.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2003
Jedenfalls hatte die Ufa nun Nachwuchs für das Fach der "Salondame", das von der 30 Jahre älteren Lil Dagover geprägt worden war.
Die Welt, 06.10.2001
Zitationshilfe
„Salondame“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Salondame>, abgerufen am 13.10.2019.

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