Safran, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Safrans · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungSaf-ran (computergeneriert)
HerkunftArabisch
Wortbildung mit ›Safran‹ als Erstglied: ↗safrangelb
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Krokus mit großer, roter Narbe, der in Griechenland und auf Kreta wild wächst und vor allem in Spanien angebaut wird
2.
gelber Farbstoff aus den Narben von 1
Beispiel:
Safran macht den Kuchen gehl [KinderliedBacke, backe Kuchen]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Safran m. Der Name der als gelbes Färbe- und als Gewürzmittel verwendeten Pflanze mhd. safrān, saffrān ist eine Übernahme (Anfang 13. Jh.) von afrz. safran, einer Entlehnung aus mlat. safranum, einer Latinisierung von arab. za‛farān. Die Kultur des im Altertum im Orient, in Kyrene und in Sizilien angebauten Safrans wird von den Arabern aufgenommen und von Sizilien und Südspanien aus mit dem arab. Namen den mitteleuropäischen Ländern vermittelt.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Curry Duft Ingwer Kardamom Knoblauch Nachfolger Pfeffer Salz Wein Zimt anbauen echt kochen riechen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Safran‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn Hochzeit ist, rieselt weich der Safran durch die Finger.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2004
Die Kultur des Safrans ist so alt, daß man nicht weiß, wo er jemals wild gewachsen ist.
Die Zeit, 20.12.1996, Nr. 52
In den dunklen, schiefergedeckten Höfen zwischen den Terrassenfeldern vor der Stadt wurde süßes Brot mit Safran und Vanille gebacken.
Ransmayr, Christoph: Die letzte Welt, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1990], S. 7
Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl.
Schädel, E.: Das Sprechenlernen unserer Kinder, Leipzig: Brandstetter 1905, S. 39
Bunt waren die Trachten der Weiber, zierlich ihre Pantöffelchen aus Safran, glitzernd der Schmuck an Armen, Ohren, um den Hals und auf den doppelten Schleiern.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 312
Zitationshilfe
„Safran“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Safran>, abgerufen am 22.07.2019.

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