Sachgehalt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Sachgehalt(e)s · Nominativ Plural: Sachgehalte
WorttrennungSach-ge-halt (computergeneriert)
WortzerlegungSacheGehalt1

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sieht von der "seelischen Realisierung" der Sprache völlig ab und betrachtet sie "rein nach ihrem Sachgehalt".
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 43
In ihm ist die Verschwisterung von Sachgehalt und ästhetisch überredender Form enthalten.
Die Zeit, 19.10.1990, Nr. 43
Schämen müssen sich diejenigen, die damals den schmähenden Sachgehalt des Artikels gegen seinen Wahrheitsgehalt glaubten ausspielen zu sollen.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2001
Dergestalt fällt zuletzt die vollendete Einsicht in den Sachgehalt der beständigen Dinge mit derjenigen in ihren Wahrheitsgehalt zusammen.
Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 120
Die Darstellung hält die Anordnung nach der Entstehungszeit der Quellen bei, aber in den Überschriften wird in Schlagworten jedesmal der wesentliche Sachgehalt angedeutet.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 167
Zitationshilfe
„Sachgehalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sachgehalt>, abgerufen am 21.08.2019.

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