Ruhmsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRuhm-sucht (computergeneriert)
WortzerlegungRuhmSucht
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend übertriebenes Streben nach Ruhm
Beispiel:
die Ruhmsucht eines Eroberers, Abenteurers

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ehrgeiz Eitelkeit Geldgier Gier eitel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ruhmsucht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

War es Ruhmsucht, Verlangen nach Anerkennung, die Nähe zur Macht?
Der Tagesspiegel, 22.09.2001
Ihm war, so sagen die Historiker, Ruhmsucht zum Verhängnis geworden.
Die Zeit, 26.05.1967, Nr. 21
Ich stimme zu, dass es "um Geldgier und Ruhmsucht" gehen kann.
Die Welt, 08.03.2002
Aber der eigentliche Schlüssel zum Verständnis der Fußnote liegt in der Ruhmsucht.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 351
Er staunte auch über den Größenwahn der Künstler, ihre Gier nach Geld, die sie antrieb, ihre Ruhmsucht und den Ehrgeiz, sich durchzusetzen.
Wondratschek, Wolf: Mozarts Friseur, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 24
Zitationshilfe
„Ruhmsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ruhmsucht>, abgerufen am 25.04.2019.

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