Ruhmredigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRuhm-re-dig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungruhmredig-keit
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend
Beispiele:
eine naive, großsprecherische Ruhmredigkeit
mit, ohne Ruhmredigkeit von sich reden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist hier keine Ruhmredigkeit, das ist der zusammenfassende Ausdruck seines ganzen Lebens.
Die Zeit, 22.12.1961, Nr. 52
Bisher erkannte man den ersten Mann ja daran, daß er Ruhmredigkeit im eigenen Namen nicht nötig hatte; dafür waren die anderen da.
Die Welt, 19.12.2005
Der Krieg bietet keinerlei Gelegenheit zu Ruhmredigkeiten und leeren Versprechungen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1944]
Auch den straßburger Predigerhumanisten floß die Milch wohlklingender Ruhmredigkeit leichter von den Lippen.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 908
Zitationshilfe
„Ruhmredigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ruhmredigkeit>, abgerufen am 19.04.2019.

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