Ruhmestitel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRuh-mes-ti-tel (computergeneriert)
WortzerlegungRuhmTitel
eWDG, 1974

Bedeutung

dichterisch
1.
rühmliches Verdienst
Beispiel:
Die Intendanz der Leipziger Theater darf sich diese Uraufführung [einer neuen Oper] als Ruhmestitel anrechnen [VictorSchriften3,324]
2.
rühmender Beiname
Beispiel:
sich [Dativ] den Ruhmestitel eines Entdeckers, Erfinders erwerben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt keinen Ruhmestitel, den man ihm noch nicht verliehen hat.
Die Welt, 10.10.2003
Es ist doch Kohls Ruhmestitel gewesen, von nichts irgend etwas richtig zu wissen, aber durch Delegieren alles in der Hand zu behalten.
Der Spiegel, 09.03.1998
Es gibt keine Gesellschaft mehr, die das Zutrauen aufbrächte, Ruhmestitel zu verleihen.
Ball, Hugo: Der Künstler und die Zeitkrankheit. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 1209
Der Ruf der »Gerechtigkeit«, den er damals sich erworben hat, ist immer sein glänzendster Ruhmestitel geblieben 536.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23808
Und die erlauchtesten Namen der Zeit, Ruhmestitel manches Klosters und mancher Universität, schlangen das geistige Band um die Stirnen dieser Männer.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 121
Zitationshilfe
„Ruhmestitel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ruhmestitel>, abgerufen am 19.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Ruhmestempel
Ruhmestat
Ruhmestag
Ruhmeskranz
Ruhmeshalle
ruhmgekrönt
rühmlich
ruhmlos
ruhmredig
Ruhmredigkeit