Ruhmeskranz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRuh-mes-kranz
WortzerlegungRuhmKranz
eWDG, 1974

Bedeutung

dichterisch Sinnbild des Ruhmes
Beispiele:
sich [Dativ] den Ruhmeskranz (= Ruhm) erwerben
Der Boden, wo zuerst / Ich Ruhmeskränze pflückte [VerdiAidaIII 4]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immerhin hat auch er einigen, wenn auch nicht die Köpfe abgeschlagen, so doch die Ruhmeskränze von der Stirn gerissen oder doch wenigstens zu reißen versucht.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Nun wurden für Merz nach seinen bisherigen Darbietungen noch keine Ruhmeskränze geflochten.
Süddeutsche Zeitung, 26.10.2000
In Kriegen früherer Zeiten hätte man Ruhmeskränze um die Namen dieser Ortschaften gewunden.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 05.03.1915
Schon damals schlägt Arminius seine von Tacitus zum Ruhmeskranz geflochtenen Schlachten.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.1998
Damit würde dem 5. Jahre ein Ruhmeskranz gewunden, den es keineswegs unbestritten verdient hat.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 229
Zitationshilfe
„Ruhmeskranz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ruhmeskranz>, abgerufen am 20.05.2019.

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