Rufzeichen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRuf-zei-chen (computergeneriert)
WortzerlegungRufZeichen
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
akustisches Zeichen, besonders des Telefons
Beispiel:
der Anschluss war gestört, es ertönte kein Rufzeichen
2.
österreichisch Ausrufezeichen
Beispiel:
in der weiten, weißen Ebene eines Blattes stand ... ein kleines rotes Rufzeichen [MusilDrei Frauen98]

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausrufezeichen · ↗Ausrufungszeichen  ●  Ausrufzeichen  schweiz. · Rufzeichen  österr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach dem auch häufig im Deutschen üblichen Rufzeichen hingegen fängt der folgende Satz großgeschrieben an.
Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 10285
Aber unter die entsprechende Frage hat er in seinem Antwortmail neun Rufzeichen getippt.
Die Zeit, 15.05.2007, Nr. 21
Zur exakten Aussteuerung stellt das LC-Display einen Bargraph mit einer Auflösung von 16 Segmenten dar; bei Übersteuerung erscheint ein Rufzeichen.
C't, 2001, Nr. 15
Als er den Zettel jedoch später wieder vornahm, bemerkte er in einer Ecke mit Blei geschrieben den Buchstaben "B" und ein Rufzeichen dahinter.
Bodenreuth, Friedrich [d.i. Jaksch, Friedrich]: Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1938 [1937], S. 128
Der Papa nahm eine Hand vom Lenkrad und zwirbelte eine Schnurrbarthälfte zu einem Fragezeichen und eine zu einem Rufzeichen.
Nöstlinger, Christine: Gretchen Sackmeier, Hamburg: Oetinger 1988 [1981], S. 44
Zitationshilfe
„Rufzeichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rufzeichen>, abgerufen am 22.05.2019.

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