Rufmord, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRuf-mord (computergeneriert)
WortzerlegungRufMord
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend schwere öffentliche Verleumdung, die den Ruf einer (bekannten) Persönlichkeit zerstört
Beispiele:
ein organisierter, politischer Rufmord
Rufmord betreiben
mit Rufmord gegen unliebsame Gegner vorgehen
Rufmord, das war's, was ich befürchtete [SchallückReineke162]

Thesaurus

Synonymgruppe
Rufmord · ↗Verleumdung · ↗Verunglimpfung · üble Nachrede
Oberbegriffe
  • Ehrverletzung  ●  Ehrdelikt  fachspr., juristisch · Ehrverletzungsdelikt  fachspr., juristisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anzeige Beleidigung Bezirk Denunziation Klage Lüge Massenmord Mord Nachrede Opfer Rache Rufmord Verleumdung Versuch Vorwurf amtlich begehen betreiben bezeichnen erstatten gezielt glatt gleichkommen grenzen schlimm sprechen verklagen versucht vorwerfen wehren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rufmord‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und als ihr irgendwann der Kragen platzte, schimpfte sie, das Gerede sei »Rufmord«.
Die Zeit, 16.12.2004, Nr. 52
Das, sagt der Professor auf dem Weg zum Prozess, sei "nicht sehr angenehm" gewesen, und er nimmt das Wort "Rufmord" in den Mund.
Süddeutsche Zeitung, 11.12.2003
Es ist eine übliche Methode, politische Macht zu sichern durch Rufmord an politischen Gegnern.
konkret, 1994
Denn für die einen, die er empfing, war es Kindesmord, für die anderen Rufmord an einer Stadt.
Der Tagesspiegel, 19.12.2000
Rufmord, Brudermord, Mordbube, rufen jetzt alle gemeinsam dem Journalisten zu.
konkret, 1988
Zitationshilfe
„Rufmord“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rufmord>, abgerufen am 24.04.2019.

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