Rufe

WorttrennungRu-fe
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

süddeutsch Kruste, Grind
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ruf2 · Rufe
Ruf2, Rufe f. obd. westd. ‘Grind, Wundschorf, Kruste’, ahd. (h)ruf ‘Aussatz’ (8. Jh.), frühnhd. ruf(e) ‘Aussatz, Schorf’ (15. Jh.), mnl. rove, nl. roof, anord. hrufa (germ. *hruf-); daneben ablautend ahd. (h)riob ‘aussätzig’ (9. Jh.), aengl. hrēof ‘rau, schorfig, aussätzig’, anord. hriūfr ‘uneben, rau, schorfig’ (germ. *hreuf-). Außergerm. stehen nahe aslaw. krupica ‘Brosame, Krümchen’, russ. krúpnyj (крупный) ‘grobkörnig, groß’ krupá (крупа) ‘Grütze, Graupen’, lett. kraũpis ‘Hautausschlag’, lit. kraupùs ‘rau, uneben, struppig’, nu-krùpęs ‘schorfig’, anzuschließen an ie. *kreup- ‘Schorf, sich verkrusten’ (s. ↗grob).

Thesaurus

Synonymgruppe
Laut · ↗Laute · Ruf · Rufe
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Zitationshilfe
„Rufe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rufe>, abgerufen am 20.09.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Rufbuszentrale
Rufbussäule
Rufbus
Rufbereitschaft
Ruf
rufen
Rufer
Ruferin
Rüffel
rüffeln