Romanfigur, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRo-man-fi-gur
WortzerlegungRomanFigur
eWDG, 1974

Bedeutung

Gestalt, Person in einem Roman

Typische Verbindungen
computergeneriert

Autor Autorin Dichter Held Leser Name Parallele Schriftsteller Schriftstellerin Schöpfer Spur Unterschied Vorbild Vorlage begegnen berühmt erfunden fiktiv identifizieren interessant schillernd unvergeßlich verkörpern weiblich wiedererkennen zentral

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Romanfigur‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist immer ein wenig aussichtsreiches Unterfangen, einen großen Schöpfer als Romanfigur glaubhaft zu machen.
Die Zeit, 13.11.1959, Nr. 46
Dieser Thiele ist mir schon früher als ein Mensch vorgekommen, der einem als Romanfigur nicht geglaubt würde.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1923. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1923], S. 131
Die Romanfiguren in vielen neueren Büchern müssen hart im Nehmen sein, und das gilt für realistische wie für fantastische Romane.
Die Welt, 12.07.2005
Die Romanfiguren geben sich zwar alle Mühe, miteinander zu kommunizieren, aber sie reden ununterbrochen aneinander vorbei.
konkret, 1989
Klaus Mann schrieb den "Mephisto" in der Absicht, daß seine Romanfiguren als Personen der Wirklichkeit wiedererkannt werden.
Der Spiegel, 12.10.1981
Zitationshilfe
„Romanfigur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Romanfigur>, abgerufen am 14.11.2019.

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