Riechfläschchen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRiech-fläsch-chen
WortzerlegungriechenFlasche
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet Fläschchen mit einer belebend wirkenden, scharfriechenden Lösung, mit Riechsalz
Beispiel:
nur die Riechfläschchen der herbeieilenden Frauen retteten sie von tiefer Ohnmacht [E. T. A. Hoffm.Serapionsbrüder3,479]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sogar die längst vergessenen Riechfläschchen für nervöse Frauenzimmer sind im Angebot.
Die Welt, 17.12.2002
Immer wieder lässt der 60-Jährige Riechfläschchen mit den unterschiedlichsten Düften kreisen.
Der Tagesspiegel, 26.10.2001
Damen ziehen sich bei Schluckaufbefall diskret in eine abseitige Ecke zurück und greifen zum Riechfläschchen.
Die Zeit, 24.09.1993, Nr. 39
In vergangenen Jahrhunderten wurde es benutzt, um Körpergerüche zu überdecken, galt in Gestalt des Riechfläschchens auch als Linderungsmittel für körperliche Probleme.
Die Zeit, 15.08.2011, Nr. 33
Da wünscht sich so mancher wohl eher ein Riechfläschchen mit dem anderen kölnischen Wasser als ein Kölsch zur Hand.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.1994
Zitationshilfe
„Riechfläschchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Riechfläschchen>, abgerufen am 17.10.2019.

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