Religionsbekenntnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRe-li-gi-ons-be-kennt-nis (computergeneriert)
WortzerlegungReligionBekenntnis
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

das Sichbekennen, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Lied, das ein plattes Religionsbekenntnis hätte werden können, gewinnt dadurch eine fast unheimliche Tiefe.
Die Zeit, 31.03.2003, Nr. 13
Sie hatte das Ziel, die Einhaltung des Gesetzes von 1868 über das Religionsbekenntnis von Kindern aus konfessionell gemischten Ehen zu erreichen.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 16747
Auch mehrere Interventionen, in denen er sein evangelisches Religionsbekenntnis und seine exponierte Tätigkeit im Ersten Weltkrieg betonte, blieben erfolglos.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2001
Gemeint ist da nicht eine Ketzerei gegenüber einem Religionsbekenntnis, sondern gegenüber der Kulturorientierung, welche die Zeit angenommen hatte.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 294
Für den Übergang in weiterführende Schulen sollten Anlage und Neigung der Kinder, nicht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung oder das Religionsbekenntnis der Eltern maßgebend sein.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Reichsgrundschulgesetz. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 22438
Zitationshilfe
„Religionsbekenntnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Religionsbekenntnis>, abgerufen am 23.02.2019.

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