Reklamerummel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRe-kla-me-rum-mel
WortzerlegungReklameRummel
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, abwertend
Beispiel:
dieser Geschäftemacher inszenierte einen aufwendigen Reklamerummel

Thesaurus

Synonymgruppe
(inszenierte) Begeisterung · ↗(künstliche) Aufregung · ↗Masseneuphorie · ↗Massenhysterie · ↗Medienhype · ↗Medienrummel (um jemand oder eine Sache) · Reklamerummel  ●  ↗Hype  engl. · ↗Hysterie  fig. · ↗Ballyhoo  fachspr., engl., Jargon · der heiße Scheiß  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber der Reklamerummel rund um sein Buch war wirklich zuviel.
Die Zeit, 02.01.1989, Nr. 01
Der ganze Reklamerummel um die sogenannten neuen US-Vorschläge diene nur dazu, die öffentliche Meinung zu beruhigen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1983]
Wahlkampf sei Theater und Reklamerummel, Wahlkämpfer redeten dem Volk nach dem Munde und hüteten sich, aus Angst vor Stimmenverlusten, unbequeme Wahrheiten zu sagen.
Der Spiegel, 06.12.1982
Deshalb wurde mit großem Reklamerummel im März von TVN die polnische Version von Big Brother gestartet.
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2001
Nach nur zwölf Ausgaben mußte im Herbst 1970 die mit einem millionenteuren Reklamerummel eingeführte Männerzeitschrift Mbereits wieder eingestellt werden.
Die Zeit, 26.11.1982, Nr. 48
Zitationshilfe
„Reklamerummel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Reklamerummel>, abgerufen am 15.06.2019.

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