Reizschwelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungReiz-schwel-le
WortzerlegungReizSchwelle
eWDG, 1974

Bedeutung

Stärke eines Reizes, die notwendig ist, um eine wahrnehmbare Empfindung auszulösen

Typische Verbindungen
computergeneriert

niedrig senken überschreiten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Reizschwelle‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich glaube, prinzipiell sind wir alle dazu prädestiniert, Depressionen zu bekommen, nur liegt die Reizschwelle bei jedem anders.
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2002
In beiden Fällen wird leicht das Gesetz der steigenden Reizschwelle wirksam.
Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31161
Die Reizschwelle liegt daher um so höher, je größer die Frequenz ist.
Herter, Konrad: Vergleichende Physiologie der Tiere, Berlin: de Gruyter 1947 [1927], S. 20
Die Tiere haben eine niedrige Reizschwelle, verbeißen sich in ihre Opfer.
Bild, 18.04.2000
Ich finde es begreiflich, daß die Öffentlichkeit reagiert, wenn eine bestimmte Reizschwelle überschritten ist.
Der Spiegel, 01.11.1993
Zitationshilfe
„Reizschwelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Reizschwelle>, abgerufen am 25.06.2019.

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