Reimpaar, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungReim-paar (computergeneriert)
WortzerlegungReimPaar
eWDG, 1974

Bedeutung

Reime am Ende zweier unmittelbar aufeinanderfolgender Verszeilen

Thesaurus

Synonymgruppe
Reimpaar · Verspaar

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer in den Texten danach suchte, sah verräterische Reimpaare, wo immer er sie finden wollte.
Die Welt, 13.11.2004
Zugefügte deutsche Reimpaare sprechen das auch für Laien verständlich aus.
Flemming, W.: Passionsspiele. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 18282
Seit 20 Jahren weiß er allein, wo das französische Reimpaar herkommt, aber noch ist dieses Lebensproblem nicht reif zur Veröffentlichung.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1920. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1920], S. 62
Weit weniger bekannt als das Nibelungenlied ist die in den Grundhandschriften enthaltene "Klage“, eine Dichtung in Reimpaaren von etwa 4350 Versen.
o. A. [us]: Nibelungenlied. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1999]
Um das Bewusstsein des Kindes von der lautlichen Struktur der Wörter zu schärfen, eignen sich Sprachspiele wie Reimpaare, Abzählverse oder Zungenbrecher.
Der Tagesspiegel, 30.04.2003
Zitationshilfe
„Reimpaar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Reimpaar>, abgerufen am 18.06.2019.

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