Regenpfeifer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRe-gen-pfei-fer
eWDG, 1974

Bedeutung

kleiner, in der Nähe des Wassers lebender Schnepfenvogel von gedrungenem Körperbau und mit kurzem Schnabel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Regen · regnen · regnerisch · Regenbogen · Regenpfeifer · Regenwurm · Regenschirm
Regen m. ‘atmosphärischer Niederschlag in Tropfen’, ahd. regan (8. Jh.), mhd. regen, asächs. regan, regin, mnd. rēgen, mnl. rēghen, rein, reen, nl. regen, afries. rein, aengl. regn, engl. rain, anord. schwed. regn, got. rign, germ. *regna-, *regnō-. Herkunft unbekannt. Ein nur auf das Germ. beschränktes Wort? Vom Substantiv abgeleitet regnen Vb. ‘als Regen fallen, Regen geben’, ahd. reganōn (8. Jh.), mhd. regenen, mnd. mnl. rēgenen, nl. regenen, aengl. regnian, engl. to rain, anord. schwed. regna sowie anord. rigna, got. rignjan. regnerisch Adj. (17. Jh.), frühnhd. regnicht, regnig, mhd. regenic. Regenbogen m. ahd. reganbogo (10. Jh.), mhd. regenboge, mnd. rēgen(s)bōge, mnl. rēghenbōghe, nl. regenboog, aengl. rēnboga, engl. rainbow, anord. regnbogi, schwed. regnbåge. Regenpfeifer m. Vogel, der seinen Ruf besonders bei (bevorstehendem) Regen hören lassen soll (18. Jh.). Regenwurm m. ahd. reganwurm (um 900), mhd. regenwurm, aengl. rengwyrm; so benannt, weil dieser Wurm nach Regenfall das Erdreich verläßt und auf dem Erdboden anzutreffen ist. Regenschirm m. (Anfang 18. Jh.) für (auch ins Dt. entlehntes) frz. parapluie, gebildet analog älterem Sonnenschirm (16. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kiebitz Seeschwalbe Strandläufer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Regenpfeifer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Morgen sah ich einen Regenpfeifer unten auf dem Rasen, und dieser Sumpfvogel erschien mir als Götterbote.
Bild, 15.08.2003
Warum sollte man nicht bis ans Ende seiner Tage den Regenpfeifern, Möwen und Reihern zugucken?
Die Zeit, 13.10.2005, Nr. 42
Wie Pferd und Regenpfeifer scheinen also auch die Schimpansen geistig in einer ganz anderen Welt zu leben als unsereins.
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2003
Kraniche, Gänse, Enten, Schwäne, Regenpfeifer und andere Vögel bilden auf dem Zuge einen Winkel oder Keil.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 128
Zu den S. gehören die Schnepfen, Regenpfeifer, Scheidenschnäbler, Spornflügler, Trappen, Sumpfhühner, Trompetervögel, Kraniche.
o. A.: S. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 7714
Zitationshilfe
„Regenpfeifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Regenpfeifer>, abgerufen am 24.05.2019.

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