Regelmechanismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRe-gel-me-cha-nis-mus
WortzerlegungRegelMechanismus
eWDG, 1974

Bedeutung

Kybernetik sich selbst regulierendes, zwangsläufig funktionierendes System
Beispiel:
Der Regelmechanismus, der dieses Verhältnis zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeabgabe aufrechterhält [Gesundheit1966]

Typische Verbindungen
computergeneriert

ökonomisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Regelmechanismus‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber bis dieser Regelmechanismus greift, werden wir noch einige schlaflose Nächte und kurzatmige Tage verbringen.
Süddeutsche Zeitung, 21.04.2004
Die vegetativen Regelmechanismen sind dann überreizt und schießen über ihre eigentliche Bestimmung, ausgleichend zu wirken, weit hinaus.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 45
Darin besteht ihr Regelmechanismus, das macht sie fähig, sich den Veränderungen anzupassen, neue Probleme zu bewältigen, zu überleben.
Die Zeit, 03.01.1983, Nr. 01
Es wird sich noch erweisen müssen, wieweit man die zunächst an Bakterien gewonnenen Kenntnisse von Regelmechanismen auch auf solche Differenzierungsvorgänge übertragen darf.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 258
Die Mehrzahl der Steuerungsinstrumente und Regelmechanismen mußte in »Ökonomischen Experimenten« erst entwickelt und erprobt werden.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - W. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 6789
Zitationshilfe
„Regelmechanismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Regelmechanismus>, abgerufen am 23.08.2019.

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